SC Alstertal-Langenhorn III 3:4 WSV II

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(Fotos: Matthias Scharf Fotografie)

Es geht nicht ohne Spannung: Beim 3:4 (0:3) gegen den SC Alstertal-Langenhorn verspielen Waldörfers zweite Herren fast eine 0:3 Halbzeitführung.

Startete die Partie erst träge, zeigten sich die Volksdorfer Gäste zunehmend zielstrebiger und spielstärker. Stürmer Kownatzki scheiterte in einer ersten Chance am gut aufgelegten Torwart. Erfolgreicher verlief es für den Walddörfer Stürmer in der 21. Spielminute, als er einen Pass von Raßbach zum 0:1 einschob. Wenig später nutzte Kapitän Kreimann eine Ecke, um per Kopfball zu treffen (0:2 – 27. Spielminute). Der WSV spielte bis zum Ende der Halbzeit weiterhin überzeugend und hätte nach einem Foul an Stempel auch durchaus einen Elfmeter bekommen können. In der letzten Spielminute setzte der Walddörfer SV das Highlight des Spiels, als den Gästen ein Freistoß in Strafaumnähe zugesprochen wird. Diesen legte Raßbach einfach an der Mauer vorbei auf den vorgeeilten Kownatzki, welcher das 0:3 erzielte (44. Spielminute).

Auch zu Beginn der zweiten Halbzeit waren die Spielverhältnisse klar: Die Strauße verwalteten die Führung, die Alstertaler kamen nicht ihrer eigenen Hälfte heraus. Chancen waren daher Mangelware und wurden auch nicht bis zur letzten Entschlossenheit ausgespielt. Wie aus dem Nichts gelang SCALA in der 75. Minute das 1:3 und nach langem Ball in der 78. Minute sogar der Anschlusstreffer zum 2:3. Dementsprechend wankte die Defensive des WSV deutlich – die Gastgeber nutzten ihr Momentum: Nach einem Freistoß in der 82. Minute und Chaos im Strafraum gelangte der Ball über Umwege ins Netz von Keeper Hausenfelder. Als es nun nach Unentschieden aussah, belohnte sich der Walddörfer SV für die gute erste Halbzeit: Einen von Bartels geschlagenen Freistoß aus der eigenen Hälfte verlängerte von Raven klug auf Kramer, welcher aus zehn Metern trocken zum Siegtreffer einnetzte (88. Spielminute).

Wieder einmal zeigten die Strauße zwei unterschiedliche Halbzeiten. Im kommenden Spiel gegen den Farmsener TV könnte diese Unbeständigkeit hinderlich sein.