HSV V 2:3 WSV II

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(Fotos: Matthias Scharf Fotografie)

Wieder muss ein „Lucky Punch“ herhalten: Beim Hamburger SV fällt der Siegtreffer zum 2:3 (2:2) Sieg der zweiten Herren vom Walddörfer SV in der Schlussphase.

Die Gastgeber begannen die Parte in Norderstedt sehr zurückhaltend und abwartend. Dies nutzte der WSV direkt konsequent aus: Nach einer Ecke von Baustian trifft Raßbach per Kopf (5. Spielminute). Auch in der Folge blieb der HSV der passivere Teilnehmer des Spiels, trotzdem kann ein Angreifer der Rothosen in der 13. Spielminute aus spitzem Winkel zum Ausgleich einnetzen. Aufgeweckt durch den plötzlichen Ausgleichstreffer nahm der HSV nun vermehrt am Spiel teil und wenige Minuten später gelang den Hausherren sogar der Führungstreffer – eine Kopie des 1:1 (2:1 – 19. Spielminute). Doch auch immer wieder wurden die Volksdorfer Gäste gefährlich und gelangen vor das gegnerische Tor. Erneut muss jedoch eine Ecke für den verdienten Treffer vor der Halbzeitpause herhalten. Die Flanke von Baustian nutzt diesmal Gebauer für einen Kopfball in die linke Torecke.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit wiederholte sich das Bild der Anfangsphase der Partie: Der HSV zog sich zurück, die Zweitvertretung vom WSV drückte auf den dritten Treffer. Viele gute Chancen konnten sich die Volksdorfer erarbeiten, ließen diese aber fahrlässig liegen. Zum Glück für die Strauße gab es dann noch den rettenden Ast der Standardstärke an diesem Sonntag: Einen Freistoß in der 82. Spielminute versenkt Kownatzki mustergültig im Winkel des gegnerischen Torwartecks und beschert dem WSV damit den Siegtreffer zum 2:3. Daher war es dann auch nicht mehr tragisch, als der Schiedsrichter ein Foul an Gladigau nicht für einen Elfmeter-, sondern für den Abpfiff nutzte.

19 von 21 möglichen Punkten erzielten die Männer um das Trainergespann Amiri und Erdmann in 2017. Durch diese Ausbeute könnte das Aufstiegsrennen noch einmal spannend werden, zumal mit dem Glashütter SV und TuS Berne zwei direkte Konkurrenten an den letzten beiden Spieltagen auf den Walddörfer SV warten. Doch zuerst müssen die Strauße, nach dem spielfreien Wochenende, beim Ahrensburger TSV antreten.