FC St.Pauli VI 2:1 WSV II

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Auch am Millerntor nichts neues: Gegen den FC St. Pauli schauen Walddörfers zweite Herren am Ende in die Röhre. Nach 0:1-Halbzeitführung können die Gastgeber das Spiel noch mit 2:1 für sich entscheiden.

Zwischen Millerntorstadion, Bunker und Heiligengeistfeld stieg der 10. Spieltag der Kreisliga 6, doch trotz der beeindruckenden Kulisse startete die Partie ohne eine Phase des Abtastens. Viele intensive Zweikämpfe prägten den Spielbeginn und zuerst schien es so, als könnten die Gastgeber die Überhand gewinnen. Doch Schlussmann Hausenfelder parierte sowohl im eins-gegen-eins als auch nach einem direkten Freistoß überragend. Erfolgreicher war dann die erste klare Chance des Walddörfer SV: Nach einem langen Freistoß von Bartels und Kopfballvorlage von Raßbach stand Leuth alleine vorm gegnerischen Torwart und traf zum viel umjubelten 0:1 (39. Spielminute). Kurz darauf pfiff der Unparteiische zur Halbzeitpause.

Zur zweiten Halbzeit zeigten sich die Volksdorfer Gäste von ihrer unkonzentrierten Seite. Pässe wurden ungenau gespielt und die Zweikämpfe nicht richtig angegangen. Als nach einem ungenauen Pass aus der Abwehr ein Freistoß für die Gastgeber aus kurzer Distanz die Folge war, musste sich auch Torwart Hausenfelder das erste Mal geschlagen geben – 1:1 in der 57. Spielminute. Dennoch hätte der WSV wieder zurückschlagen können, als Raßbach im Strafraum gefoult wurde. Den folgerichtigen Strafstoß von Kreimann konnte der gegnerische Keeper jedoch parieren, auch Kramer scheiterte mit einem Nachschuss. Auf der anderen Seite hatten die Paulianer das benötigte Quentchen Glück, als ein Sonntagsschuss aus der Distanz zum Siegtreffer in der 67. Minute ins Netz segelte. Bis zum Ende der Partie konnte sich der Walddörfer SV keine weiteren Chancen mehr erspielen. Im Gegenteil: Nach zwei gelbwürdigen Fouls wurde Stürmer Gladigau noch mit gelb-rot vom Platz geschickt (88. Spielminute).

Die Misere der Strauße setzt sich fort, das Spiel der Mannschaft ist für die neue Liga einfach nicht konstant genug. Im kommenden Heimspiel gegen den TSV Sasel III gilt es, dies zu ändern.